Vorsicht Passwortklau

So schützen Sie sich vor Datendieben

Ob E-Mail-Account, Online-Banking oder Online-Shopping: Der Zugang zu den eigenen, sensiblen Daten wird meist per Passwort geschützt. Doch ist dieses wirklich sorgsam genug ausgewählt? Hier die wichtigsten Tipps von Sicherheitsberater Harald Kaspar, um es Hackern schwer zu machen und die eigenen Passwörter zu hinterfragen.

Es ist eine erschreckende Vorstellung: Beim Blick auf Ihre Kontoauszüge stellen Sie fest, dass fremde Personen Zugriff auf Ihre Konten haben und munter Beträge abbuchen. Oder Sie möchten sich bei Facebook, Instagram und Co. anmelden, doch Ihr Account wurde gehackt und Kriminelle machen sich nun Ihr Profil in den sozialen Netzwerken zu eigen.

Wenn so etwas passiert, dann gab es möglicherweise Sicherheitslücken auf den Webseiten der Anbieter, bei denen Sie Ihre Daten hinterlegt haben oder aber Ihr Passwort war schlichtweg zu unsicher.

Zudem ist vielen Internetnutzern gar nicht bewusst, dass sie für jedes Konto ein eigenes Passwort verwenden sollten. Optimaler Weise besteht ein solches Passwort aus mindestens zwölf Zeichen, kommt nicht im Wörterbuch vor, besteht aus kleinen und großen Buchstaben mit Zahlen und Sonderzeichen. Zudem sollte es auf den ersten Blick sinnlos zusammengesetzt sein. "Außerdem sollten Nutzer nicht vergessen, ihr Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern“, rät Harald Kaspar SFS Sicherheitsberater für Senioren.

Doch nicht nur Internetdienste sollten so vor Datendieben geschützt sein. Ein sensibler und sicherer Umgang mit den eigenen Daten fängt schon bei der Nutzung der elektronischen Medien an. So sollte jedes Gerät, mit dem Sie im Internet unterwegs sind oder auf dem sich sensible Daten wie Bilder, Dokumente, Rechnungen oder sonstige private Unterlagen befinden, passwortgeschützt sein.

„Es ist wichtig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über die Bedeutung sicherer Passwörter informiert sind“, sagt Harald Kaspar. „Wir sehen aber auch die Anbieter von Online-Diensten in der Verantwortung, klare Vorgaben für die Mindestlänge eines Passworts zu machen, die den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen.“

Mehr Informationen rund um das Thema Cybersicherheit erhalten Sie auf der Internetseite www.kirchberg.seniorenvertretung.net oder bei den polizeilichen Beratungsstellen.